Gießen

Gießen und Wässern

Zu viel gießen

Draußen in gewachsener Erde macht das zu viele Gießen meist nichts. In Gefäßen, die drinnen oder draußen stehen, kommt es bei zu viel Wasser oder stehendem Wasser rasch zu faulenden Wurzeln und Pflanzen, die nicht genug Luft bekommen.

Wenig Wasser brauchen Pflanzen mit dicken Blättern. Hier fällt einem als Erstes der Kaktus ein. Sehr geringer Wasserverbrauch, weil wenig Verdunstung.

Mehr Wasser brauchen Pflanzen mit dünnen Blättern und großen Blattoberflächen.

Staunässe mag kein Pflanze. Staunässe bedeutet, dass das Wasser im geschlossenen Übertopf steht oder in der Schale unter dem durchlässigen Topf.

Bei Hydrokulturen ist das ständige Halten eines Wasserpegels zwischen „Optimum“ und „Maximum“ oder das wiederholte Auffüllen auf „Maximum“  nicht nett für die Wurzeln. Zu wenig Luft, zu viel Wasser.

Zu wenig gießen

Stehen Pflanzen am Fenster oder in südlicher Ausrichtung erhöht sich der Wasserbedarf. Im Sommer braucht die Pflanze mehr Wasser, als im Winter. Im Winter braucht die Pflanze nah an der Heizung mehr Wasser als Pflanzen, die weiter weg stehen.

Die beste Erde und der beste Dünger helfen nichts, wenn zu wenig Wasser da ist.

Richtig gießen

Bleibt die Blumenerde am Finger kleben, dann ist die richtige Feuchtigkeit da. Fällt sie ab, ist es zu trocken. Die Gießhäufigkeit auf die Dicke der Blätter, die Lage (Z. B. Süden oder Norden), die Temperatur und die Sonneneinstrahlung abstimmen.

Bei Hydrokulturen den Schwimmer immer erst absinken lassen, bevor man erneut bis „Optimum“ auffüllt. Nur wenn man auf Dienstreise oder im Urlaub ist wird auf „Maximum“ aufgefüllt. Dann immer erst auf „Minimum“ abfallen lassen und danach auf „Optimum“ auffüllen.